| GLAUBEN SIE |
| Religiöses Informationsquellen Web-Site |
| Unsere Liste von 700 religiösen Themen |
Bibliografie
Grane, Leif, ED, Die Augsburgische Konfession: Ein Kommentar, übersetzt
von John H. Rasmussen (1987).
Dort abgelehnt und später geändert, die Konfession -- zusammen mit den Nizäischen, Apostolischen, und Athanasianischen Glaubensbekenntnisen, und Luthers Kleinem Katechismus und Grossem Katechismus -- ist die Grundlage für fast 80 Millionen lutherischer Christen. Die Augsburgische Konfession ist in die meisten Hauptsprachen und viele Dialekte übersetzt worden und ist in ihrer originalen Form ein Teil der Verfassung der meisten lutherischen Kirchen. Die lutherische Geistlichen werden öfters angefordert sie vor ihrer Ordination zu unterzeichnen.
In ihrer modernen Form besteht die Augsburgische Konfession aus 28 Artikeln. Die ersten 21 fassen die lutherische Lehre zusammen mit besonderem Nachdruck auf die Rechtfertigung. Der zweite Teil der Augsburgischen Konfession überblickt die "Missbräuche" für welche Abhilfe erfordert war, wie z.B. das Vorbehalten des Abendmahlskelchs von den Laien und das Verbot der Priester zu heiraten.
Wegen ihrem versöhnlichem Ton und Kürze hat die Augsburgische Konfession die ganze reformatorische Bewegung beeinflußt, besonders in solchen Erscheinungsformen wie die anglikanischen Dreiundneunzig Artikel und die Theologie des französischen Reformators Johann Calvin, der eine spätere Fassung unterzeichnete in 1540. In der neuesten Zeit is sie die Basis für fruchtbaren ökumenischen Dialog zwischen Katholiken und Lutheranern.
George Wolfgang Forell
Karl V. rief einen Diät oder Tagung der Fürsten des Heiligen Römischen Reichs zusammen für ein treffen in Augsburg in 1530. Der Kaiser war ein standhafter Katholik and wollte daß das ganze Reich Rom treu bleibe. Er wies die Herrscher die verschiedene Lehren unterstützten an, Begründungen über was sie glaubten vorzulegen. Karl wollte religiöse Eintracht, so daß das Reich eine vereinte Front gegen fremde Feinde aufweisen konnte, besonders gegen die Türken.
Die lutherische Theologen entwurfen verschiedene vorläufige Dokumente, einschließend die Marburger, Schwabacher und Torgauer Artikeln. Luther hatte eine Hand in ihrer Verfertigung, aber er konnte dem Diät nicht beiwohnen. Er war geächted gewesen durch den Edikt von Worms (1521), und der Kurfürst von Sachsen hätte ihn nicht beschützen können in Augsburg. Da er als Ketzer erklärt worden war, würde seine Gegenwart den Mittelpunkt abwenden von den Glaubensfragen. Sein Martyrertod hätte keinen Zweck gehabt. Luther blieb auf der Coburg war aber in ständigem Briefwechsel mit denjenigenen in Augsburg.
Luthers Mitarbeiter, Philip Melanchthon, entwickelte den endgültigen Entwurf der Augsburgischen Konfession. Zu der Zeit war er in Übereinstimmung mit der Lehre Luthers, der diese Konfession ganz gut hieß. Luther bemerkrte, daß er noch mehr Ürrtümmer und Mißbräuche behandeln hätte können, und dass er solchen milden Ton nicht gebraucht hätte. Die Lehre der Konfession ist die des Reformators.
Die Augsburgische Konfession wurde im Diät öffentlich verlesen auf Deutsch am Nachmittag des 25. Juni 1530, vom Kanzler Christian Beyer von Kursachsen. Ein deutsches und ein lateinisches Exemplar wurde offiziell eingereicht. Melanchthon änderte spätere Ausgaben, teils um sie unklar zu machen in Punkten wie die eigentliche Gegenwart Christi Leib und Blut im Abendmahl. Er war geneigt Kompromisse zu schließen betreffs Streitpunkte der Lehren. Darum haben sich Gnesio-Lutheraner (echt Lutheraner) oft auf die ungeänderte Augsburgische Konfession berufen. Die Augsburgische Konfession ist in das Konkordienbuch (1580) aufgenommen worden als Basis der lutherischen Lehre.
Die Augsburger Konfession wurde unterzeichnet von sieben Prinzen und Repräsentanten zweier unabhängigen Städte. Sie glaubten, daß die Glaubenslehre welche sie lehrte biblisch und wahr sei. Sie waren diejenigen die sie unterschrieben, weil der Diät genau eine Versammlung war der Fürsten des Reichs. Aber die Konfession war nicht beabsichtigt die Lehren irgendeiner Staats Autorität darzulegen. Sie legte dar was gelehrt wurde in den Kirchen in diesen Gegenden Deutschlands. Der erste Artikel beginnt: "Die Kirchen unter uns lehren mit großer Übereinstimmung . . ." (Lateinischer Text).
Außer einer Einleitung und einen kurzem Abschluss hat die Augsburgische Konfession achtundzwanzig Artikel. Die ersten einundzwanzig legen die lutherische Lehre dar und verwerfen gegenteilige Lehren. Die letzen sieben verwerfen Missbräuche im christlichen Leben. Die Konfession is zu kurz um völlig biblischen Beweis oder das Zeugnis vorhergehender Theologen zu präsentieren. In Erwiderung zu einer römisch-katholischen Antwort, die Konfutation, veröffentlichte Melanchthon in 1531 die Apologie der Augburgischen Konfession, welche die bestrittenen Sachverhalte in gröserer Länge behandelte.
Die Lehren der Augsburgischen Konfession ausführlich zu behandeln würde ein ganzes theologisches Lehrbuch ausmachen. Bestenfalls können uns nur ein Bild machen über was sie sagt. Sie lehrt die Dreieingkeit; Erbsünde als wahrhaftige Sünde die verurteilen würde wenn sie nicht vergeben wird; die Gottheit und Menschlichkeit Jesu; sein Opfer für alle menschliche Sünde; Rechtfertigung durch Gnade durch den Glauben ohne unsere Werke; das Evangelium, die Taufe, und das heilige Abendmahl als wirkliche Hilfsmittel des Heiligen Geistes Glauben zu wirken und zu erhalten; gute Werke als Resultat, nicht als Ursache, der Erlösung, angeregt durch die gute Botschaft, daß Christus die Erlösung für uns erworben hat. Viel mehr könnte noch gesagt werden, aber das Vorhergehende deutet an, daß die Augsburgische Konfession den Standpunkt lehrt welchen die Lutheraner als biblisch erwägen.
Die Missbräuche die berichtigt wurden schließen verschieden falsche Ideen and Gebräuche ein im Abendmahl, geistlicher Ehelosigkeit, den Missbrauch der Beichte und Sündenerlass, die Diätvorschrift des mittelalterlichen Römertums, und die Idee einer Hierarchie im sichtbaren Christentum die eine göttliche Machtbefugnis hat über Gewissenssachen.
J M Drickamer
(Elwell Evangelical Dictionary)
Bibligrafie
F. Bente, Historical Introduction to the Symbolic Books of the
Evangelical Lutheran Church; H.Fagerberg, A New Look at the
Lutheran Confessions 1529-1537; c. P. Krauth, The Conservative
Reformation and Its Theology; J. M. Reu, The Augsburg
Confession. Der deutsche Text (der Augsburgischen Konfession) ist
vorhanden in der Concordia Triglotta, herausgegeben von F.
Bente und W. H. T. Dau, St. Louis: Concordia Publishing House, 1921,
Seiten 37-95
Der Text der Augsburgischen Konfession ist ziemlich lang und wir haben ihn noch nicht in GLAUBEN SIE. Das Folgende ist der Text des 1. Artikels.
Deshalb werden alle Ketzereien (Irrlehren) verworfen, die diesem Artikel widersprechen, als Manichäi, die zwei Götter gesetzt haben, einen bösen und einen gute; item Valentiniani, Ariani, Eunomiani, Mhahoetisten und alle dergleichen, auch Samosateni, alte und neue, so nur eine Person setzen und von diesen zweien, Wort und Heiligen Geist, Sophisterei machen und sagen, dass es nicht müssen unterschiedene Personen Personen sein, sondern Wort bedeute leiblich Wort oder Stimme, und der Heilige Geist sei erschaffene Regung in Kreaturen.
This presentation in the original English language
Die HauptBELIEVE web-seite (und das Sachregister) ist bei
http://mb-soft.com/believe/beliegea.html